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Portugal
- Fortsetzung
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Eintrag
Reisetagebuch,
22.9., Flughafen
Lissabon
Am Dienstag
checkten wir
in Almancil
aus, nachdem
wir am Abend
vorher noch
einmal in
dem Restaurant
vom 1 Tag
hier gegessen
hatten. Geplant
hatten wir
wieder diese
leckere Cataplana
zu essen,
aber als wir
um halb sieben
ankamen, hatte
das Restaurant
keinen Strom.
Angeblich
sollte es
um 21.00 Uhr
wieder alles
laufen und
so sagten
wir, wir könnten
darauf warten.
Wir bestellten
eine Flasche
Vinho Verde
und warteten
und warteten
...
Am gleichen
Abend gab
es eine große
Geburtstagsgesellschaft
im Restaurant
und irgendwie
hatte man
es geschafft,
für diese
Suppe und
Steaks zuzubereiten.
Um 21.30 wurde
uns von der
Wirt angeboten,
die zweite
Flasche Wein,
die wir bis
dahin getrunken
hatten, ginge
auf's Haus.
Letztendlich
bekamen wir
noch etwas
zu essen,
aber aus der
Cataplana
wurde nichts
mehr an diesem
Abend. 
Die Fahrt
in den Norden
nach Cascais,
wo wir die
letzten drei
Nächte
verbrachten,
verlief ruhig
und vor allem
zügig.
Cascais, das
zusammen mit
Estoril eine
wunderschöne
Küstenpromenade
westlich von
Lissabon bietet,
war landschaftlich
so, wie ich
mir die "schöne"
und vielgelobte
Algarve vorgestellt
hatte. Die
Küstenstraße
verläuft
wirklich am
Meer und das
Flair ist
vielsagender
als die verbrannte
Landschaft
im Süden
mit den touristenmüden
Menschen. |
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Auf
einem Parkplatz
in Cascais
fiel uns auf,
daß
unsere Motorhaube
vorne über
und über
mit Öl
bespritzt
war. Ein Blick
darunter zegte,
daß
wir den Decke
l des Öltanks
verloren hatten
und nun das
ganze Öl
im Motorraum
verspritzt
war. Ein Anruf
bei Europcar
und wir sollten
zur nächsten
Filiale in
Cascais fahren.
Dort fuhren
wir dann zusammen
mit einem
Angestellten
zu einer Araltankstelle,
die wohl anscheinend
immer deren
Autos reparirte.
Doch unseren
Wagen sahen
bloß
entsetzt an
und verlangten,
daß
er sofort
weggefahren
wird, da er
explodieren
könnte
und das sei
an einer Tankstelle
viel zu gefährlich.
Also wieder
zurück
zu Europcar,
die mit ihrer
Filiale in
Lissabon verhandelten.
Daß
wir mit dem
angeblich
explosionsgefährdeten
Wagen nun
wieder weiterfahren
sollten, um
zurück
zur Europacar-Filiale
zu gelangen,
wurde totgeschwiegen.
Die Zentrale
sagte zu,
daß
der Wagen
ausgetauscht
werden müsse,
um uns aber
wieder ein
Cabrio geben
zu können,
mußte
dieses aus
Lissabon rangeschafft
werden. Wir
verabredeten
uns für
20.00 Uhr
an einem Restaurant
mit großem
Parkplatz
in der Nähe
unseres Hotels.
Nachdem wir
mit unserem
immer noch
ölverschmierten
Wagen dort
angekommen
waren und
wir mit dem
Essen längst
fertig warenkam
um 21.30 Uhr
der Abschleppwagen
mit dem neuen
Cabrio. Pünktlich
mit Eintreffen
des Autos
kam auch der
Regen, der
in Strömen
auf uns niederprasselte.
In
dem Restaurant
hatten wir
während
des Essens
eine Erfahrung
gemacht, die
man sonst
nur in exotischen
Reiseorten
vermuten würde.
Es handelte
sich dabei
um die Vorspiese,
die geboten
wurde. Sie
sah aus als
käme
sie geradewegs
aus einer
Scene eines
Starwars Films
und wäre
sicher bei
Chinesen auf
wahre Begeisterungsausbrüche
gestoßen.
Das Zeug nis
Barnacles
in der englischen
Übersetzung
und wie uns
erklärt
wurde, sei
es eine Algenart.
Es sieht aus,
wie dicke
Regenwürmer,
die am Ende
in ein dreieckiges
Stück
Stein hineinwachsen.
Dieses harte
Endstück
mußte
man abknicken
und dann die
Außenhaut
des "Regenwurms"
mit schmatzendem
Geräusch
abziehen.
Es erinnerte
ein wenig
an Safer Sex.
Das ganze
schmeckte
dann wie ein
Stück
Gummi mit
Meereswasser.
Eine portugiesische
Delikatesse,
die wir probiert
haben und
es dann auch
gut sein ließen...
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Am
nächsten
Tag haben
wir wieder
einen Faulenzertag
eingelegt,
den wir trotz
der Kühlen
Luft, die
seit drei
Tagen herrschte
am und im
Meerwasserpool
unserer Ferienanlage
verbrachten.
Abends waren
wir nach Cascais
gefahren,
wo wir etwas
gegessen haben.In
einer alten
Nobelvilla,
die direkt
am Hafen gelegen
in ein Hotel
umgewandelt
wurde, haben
wir einen
Cappuccino
getrunken
um den Ausblick
auf den Hafen
zu genießen.
Am nächsten
Tag sind wir
nach Norden
gefahren,
nach einem
kurzen Halt
am Cabo do
Roca, Europas
westlichsten
Punkt, fuhren
wir weiter
nach Mafra,
wo wir ein
Kloster besichtigten,
das um 1700
erbaut wurde.
Weiter ging
es nach Fatima,
einer christlichen
Pilgerstatt.
Hier erscien
angeblich
1907 zwei
Kindern die
Mutter Gottes.
Der Glaubenszirkus
dort hatte
auf dem Vorplatz
der Kirche,
der größer
als der Petersplatz
in Rom ist,
seine ganze
Kraft noch
nicht verloren,
Menschen mit
besonders
großen
Wünschen
zündeten
Kerzen von
über
1 m an und
robgten auf
Knien den
ganzen Platz
entlang. 
Zurück
fuhren wir
über
die Autobahn
nach Lissabon.
Abends haben
wir ein letztes
Mal im Restaurant
Furnas Da
Mar, dem Laden
mit der außerirdischen
Vorspeise
gegessen.
Letztere haben
wir aber diesmal
weggelassen.
Am letzten
Morgen gaben
wir unser
Auto ab und
mußten
dann noch
eine relativ
lange Zeit
am Flughafen
auf den Flug
nach Brüssel
warten. Der
verspätete
Abflug bescherte
uns einen
stressigen
Umstieg in
die Anschlußmaschine
nach Düsseldorf,
die unser
Gepäck
allerdings
nicht so schaffte.
Ich fragte
mich wirklich,
ob mein Rucksack
jemals bei
mir ankommen
würde
in Peking,
denn meine
Reise war
ja noch nicht
vorbei. Ich
übernachtete
eine Nacht
bei meinen
Eltern und
lieh mir Klamotten
von meiner
Mutter, um
wenigstens
aus den verschwitzten
Sachen rauszukommen.
Am nächsten
Tag flog ich
von Frankfurt
nach Peking
zurück.
Eine Woche
später
kam auch mein
Rucksack unbeschadet
in Peking
an. Frei Haus
geliefert.
Es geschehen
noch Zeichen
und Wunder...
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